My name is Johannes – a practitioner, guide, and bodyworker grounded in direct experience, honest connection, and a deep trust in the body.
My work invites you back to your body – to listen, to feel, and to remember.
Through presence, something quiet returns: breath, clarity, and the truth that has always lived beneath the surface.
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💛 Du trägst 2025 noch mit dir
Published 3 months ago • 2 min read
#ISSUE 20
Reader,
Du trägst 2025 noch mit dir
Es ist 7 Uhr morgens am 1. Januar.
Du schläfst vielleicht noch. Oder kämpfst mit Kopfschmerzen. Oder fragst dich, warum Champagner eine gute Idee schien.
Aber lass mich dich etwas fragen:
Fühlst du dich bereit für 2026?
Oder fühlt sich etwas vom letzten Jahr... unabgeschlossen an?
Nicht deine To-Do-Liste. Nicht deine Ziele.
Etwas in deinem Körper.
Dein Kalender setzt sich am 1. Januar zurück. Dein Nervensystem nicht.
Die Momente, die du durchgestanden hast? Die Gespräche, die du nicht geführt hast? Die Erschöpfung, die du ignoriert hast?
Immer noch da.
Die meisten Menschen starten in 2026 und tragen alles aus 2025 mit sich.
Dann wundern sie sich, warum ihre Vorsätze Mitte Januar scheitern.
Es liegt nicht an der Willenskraft.
Es ist unabgeschlossene Energie.
Was ist unabgeschlossene Energie?
Es ist das, was du dir nicht erlaubt hast zu fühlen, als es passierte.
Dein Körper hält es seitdem fest. Wartet auf den Moment, in dem du endlich die Kapazität hast, es zu fühlen.
Die meisten von uns haben früh gelernt: bestimmte Gefühle sind nicht sicher.
Also haben wir Überlebensstrategien entwickelt - einfrieren, beschäftigt bleiben, anderen gefallen, abschalten.
Es hat funktioniert. Wir haben überlebt.
Aber jetzt haben wir ein Muster: Wenn etwas sich zu groß anfühlt, rennen wir weg.
Die Arbeit besteht nicht darin, bessere Bewältigungsstrategien zu bekommen.
Die Arbeit besteht darin, die Kapazität aufzubauen, tatsächlich zu fühlen, was da ist - ohne es zu reparieren, ohne es zu verändern, ohne wegzulaufen.
Dieses Jahr habe ich immer wieder dasselbe Muster gesehen:
Die Menschen, die sich wirklich verändert haben, hatten eine Gemeinsamkeit:
Sie haben aufgehört, sich selbst reparieren zu wollen, und haben angefangen, sich selbst zu fühlen.
Lass mich dir zeigen, was ich meine.
Sie kam zu mir nach drei Jahrzehnten Meditation, Atemarbeit, Tai Chi.
Immer noch mit "chronischem Freeze" in ihren Beinen, Armen, im Gesicht.
30 Jahre Praxis. Konnte ihren Körper immer noch nicht erreichen.
Warum? Weil Praxis allein Trauma nicht löst. Präsenz tut es.
Sie brauchte jemanden, der sie dabei begleitet, die eingefrorenen Stellen sanft zu treffen. Langsam. Wenn sie bereit waren.
Sechs Monate später?
Sie fährt Zug. Geht in Cafés. Lebt ihr Leben.
Sie hat immer noch PTSD - Die Symptome sind nicht verschwunden.
Aber ihre Beziehung zu ihnen hat sich verändert.
Sie sagte mir: "Ich fühle mich nicht mehr machtlos. Ich fühle mich, als könnte ich damit arbeiten."
Warum Transformation Zeit braucht
Echte Veränderung braucht drei Dinge: Zeit, Beziehung und Sicherheit, die durch wiederholte Erfahrung entsteht.
Nicht Heilung in einer Sitzung. Keine Schnelllösungen.
Die Art von Sicherheit, die nur entsteht, wenn du immer wieder ohne Agenda gesehen wirst.
Alles, wovor du weggerannt bist, ist immer noch in deinem Körper. In deinem Nervensystem.
Zieht an deiner Energie. Macht dich müde ohne klaren Grund.
Bis du es dir endlich erlaubst, es zu fühlen.
Präsent sein bedeutet: bleiben - nicht weglaufen, nicht einfrieren, nicht abtrennen - während Gefühle durch dich hindurchfließen.
Ich nehme neue Klienten im Januar auf
Nicht jeden.
Diese Arbeit ist für Menschen, die fertig sind mit Weglaufen. Die bereit sind zu fühlen, was sie vermieden haben. Die Kapazität aufbauen wollen, um mit ihrem eigenen Leben präsent zu sein.
Wenn das du bist - wenn du dich in dieser Geschichte wieder erkennst - lass uns sprechen.
My name is Johannes – a practitioner, guide, and bodyworker grounded in direct experience, honest connection, and a deep trust in the body.
My work invites you back to your body – to listen, to feel, and to remember.
Through presence, something quiet returns: breath, clarity, and the truth that has always lived beneath the surface.
#ISSUE 25 Reader I just came back from ten days in the Netherlands a few days ago. I was there as an assistant at a practitioner training - people learning this work, learning to be with bodies, learning to hold what comes up in another person without flinching or fixing. I wasn't teaching. I was watching, guiding supporting and holding space. And something in me is still settling from what I saw. There's a particular quality that enters a room when people stop managing themselves. Something...
#ISSUE 24 Reader, Es gibt da eine Frage, die mich schon länger beschäftigt. Wenn jemand mit dir redet - bist du dann wirklich da? Oder bist du eigentlich schon woanders,formst innerlich den nächsten Satz,während du darauf wartest, dass du an der Reihe bist, zu reden? Wenn der Kopf schon einen Schritt weiter ist Es gab eine Zeit, da dachte ich, ich sei ein guter Zuhörer.Ich war präsent und aufmerksam, nickte an den richtigen Stellen. Was mir nicht klar war: Ich habe nicht einfach zugehört. Ich...
#ISSUE 24 Reader, {Reader,} There’s a question I’ve been sitting with for a while now. When someone is speaking to you - are you really with them? Or are you already somewhere else, quietly forming the next sentence, waiting for your turn? When the mind moved ahead There was a time I thought I was a good listener.I was present, attentive, nodding at the right moments. What I didn’t see yet:I was listening for something - for a gap, for a cue, for the moment I could respond. The other person...